Allergien schlimmer durch Dauerstress
3. September 2008
Viele Menschen klagen in den Arztpraxen über ständige Stressbelastung im Alltag und stellen fest, dass zum Beispiel ihre Pollenallergie immer dann sehr quälend ist, wenn der Anspannungspegel mal wieder ganz besonders hoch ist.
Diesem Phänomen sind amerikanische Immunologen nachgegangen und haben in einer kleinen Studie 28 Allergiker untersucht, die sich einerseits entspannenden Tätigkeiten widmen durften und die mit psychisch belastenden Situationen konfrontiert wurden. Schon bei mäßiger Anspannung fielen die gemessenen Quaddeln im Allergietest um 75 % größer aus, bei sehr starker Anspannung waren sie sogar doppelt so groß als ohne Stress. Auch am Folgetag wurden verstärkte allergische Reaktionen beobachtet. Den Grund dafür vermuten die Forscher in einer im Stress verstärkten Ausschüttung von Katecholaminen und
Interleukin- 6.
Quelle: Tagung der American Psychological Association, Boston, 14.08.2008
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