Ein neues Krankheitsparadigma liefert Erklärungen für eine ganze Gruppe von Erkrankungen
8. December 2008
Ein gemeinsamer Entstehungsmechanismus (Ätiologie) für Chronisches Erschöpfungssyndrom, Multiple Chemikaliensensibilität, Fibromyalgie und Posttraumatische Belastungsstörung
Martin L. Pall, Professor für Biochemie und Grundlagen der Medizin Washington State University
martin_pall@wsu.edu
Die vier oben genannten Erkrankungen, Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS), Multiple Chemikaliensensibilität (MCS), Fibromyalgie (FM) undPosttraumatische Belastungsstörung (PTSD), treten oft gemeinsam bei einer Person auf (sie sind komorbid) und sie haben viele gemeinsame Symptome (1-15). Das Golfkriegssyndrom ist eine Kombination aus allen vieren (16-20). Auch hinsichtlich der Ursache zeigen die vier Erkrankungen ein gemeinsames Muster (15, 21): Ausgelöst werden sie oft durch einen kurzfristigen Stressor und erst in der Folge münden sie in eine chronische Erkrankung, die typischerweise Jahre oder sogar ein Leben lang anhält. Aufgrund der zahlreichen Ähnlichkeiten und Überschneidungen haben viele Wissenschaftler eine gemeinsame Ätiologie (Ursache) vermutet, allerdings waren sie sich nicht sicher, wie diese aussehen könnte. In Anlehnung an andere Wissenschaftler bezeichne ich diese vier Erkrankungen als Multisystemerkrankungen. Ich stelle auf dieser Webseite die Behauptung in Frage, dass diese Krankheiten und sogar ihre Symptome ungeklärt sind. Ich beabsichtige, eine detaillierte Erklärung für die allen vier Krankheiten gemeinsamen Mechanismen und Symptome anzubieten. Auf den hier verlinkten Webseiten werde ich einige spezifische Merkmale dieser Erkrankungen diskutieren und erklären, wie jedes dieser spezifischen Merkmale durch denselben zugrunde liegenden Mechanismus hervorgerufen wird.




