Buchbesprechung Martin L. Pall Explaning “Unexplained Illnessses”
31. May 2008
Das im Jahre 2007 erschienene Buch von Martin L. Pall ist die bislang umfassendste Darstellung des Nitrostresses. Leider ist das Buch bislang nur in englischer Sprache verfügbar. Es ist ein schwierig zu lesendes, aber phantastisches Buch. Kein wissenschaftlicher Autor hat mich in der letzten Jahr so inspiriert wie Martin L. Pall.
Eine Kundenrezension bei Amazon.de: Anwärter für den Nobelpreis ?
Zitat: “Achtung: Ich bin weder Arzt, noch, wie der Autor, Biochemiker und schreibe aus der Sicht eines CFS-Patienten.
Die heute bekannten Krankheitsursachen lassen sich auf nur neun Paradigmata zurückführen. Pall glaubt nun ein zehntes entdeckt zu haben, auf das bisher unerklärte Krankheiten wie die im Titel genannten zurückzuführen sind: Ein erhöhter Peroxynitritspiegel, der durch die Synthese von Stickoxid und Superoxid zustande kommt (NO/ONOO- cycle), auf Englisch sinnigerweise “no, oh no” ausgesprochen. Dieser sich selbst aufrechterhaltende Zyklus erklärt nach Pall fast alle mit den genannten Krankheiten zusammenhängenden Befunde. Er diskutiert zahlreiche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die zur Reduktion des Peroxynitritspiegels beitragen könnten. Eine Firma in den USA hat daraus fünf Mittel entwickelt, die freilich, wie erste Erfahrungen zeigen, in Deutschland nicht ohne weiteres zu bekommen sind. Sollte sich die These des Autors als richtig erweisen, könnte das für Millionen von Menschen das Ende ihres oft jahrzehntelangen Leidens bedeuten. Der Nobelpreis dürfte Dr. Pall dann sicher sein.”
Dieser Meinung kann ich mir nur anschließen.
Mai 2008; Dr. med. Ralf Kirkamm





am 21. July 2008
Rückblickend vermute ich aus heutiger Sicht , 21.7.08, bei mir eine CFS/ME-Erkrankung , ausgelöst durch nitrosativen Stress aufgrund einer Laktatazidose durch extremes Muskeltriaining.
Als 15-18jähriger Gymnasiast in Form eines täglichen Dauertrainings über eine Stunde mit Kurzhanteln und einer Belastung von zuletzt 7-8 Tonnen von bis zu 2 Muskelgruppen. Damit nicht genug war ich ein sehr guter Schüler und Klassensprecher, designierter Schulsprecher, Trainer einer Judomannschaft und Leiter dieser Vereinsabteilung sowie Manager einer Beatgruppe von Schülern und Veranstalter von Musikevents in dieser Zeit bis Mitte August 1967, einem Zeitpunkt in den Schulferien zur Oberprima.Eine Grosszehennageloperation unter Narkose mit 3-wöchigem Krankenhausaufenthalt! Ging 2 Monate voraus und die Trennung von einer Freundin ca. 2 Wochen. Ab Mitte August bis Anfang Sept. verlor ich mein damaliges Leben: alle Aktivitäten und Funktionen und Leistungsniveaus musste ich gänzlich und aus freien Stücken der Notwendigkeit gehorchend aufgeben, indem ich zu einer CFS-Persönlichkeit mutierte. Ich habe es bis heute nicht wieder zurück geschafft. Die Verluste an Lebensqualität und Lebenschancen wie auch an nicht realisierten, da von verdienten aber betrügerischen Treuhändern vorenthaltenen Millionenbeträgen, noch in DM , nur per Gerichtsklage erfolgreiche Restitution zu erwartren ist , zu der mir seit 20 Jahren die mir sonst zu Gebote stehende Kraft und Energie fehlt bei einer nicht verjährten Anspruchsgrundlage.
Sollte sich hier ein symptomreduzierender Behandlungsansatz finden lassen, die meine teils autodidaktisch angelesenen Bemühungen, so auch durch Hormontherapie in den letzten 8 Jahren, wesentlich optimieren liessen, wäre ich sehr dankbar und einem neuen Leben wiedergegeben. Dieter K., Köln